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Beginn der Brutsaison

Nun rattern sie wieder überall im Land. Die Brutmaschinen. Bei mir sind aktuell zwei Brüter in Betrieb.

Gut Brut!

Bald gibt es hier Küken-Fotos. 🙂

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Aufhängung für HEKA-Wärmeplatte

Ich steige in der Kükenaufzucht von Wärmelampe auf HEKA-Wärmeplatten mit Thermostat um.  Damit ich flexibler in der Temperaturanpassung bin, habe ich beschlossen, die Platte aufzuhängen. Die Gewindestangen für die Standfüsse habe ich durch M6 Augbolzen mit metrischem Gewinde und 40mm Länge ersetzt. Die Kette habe ich dann an der Öse mit einem Kabelbinder befestigt.

Durch das Aufhängesystem kann ich die Platte schräg befestigen, so können sich die Küken aussuchen, ob sie mehr oder weniger Wärme wollen.

Die Muttern der Gewindestangen passen auf die Augbolzen, diese habe ich unter der Platte festgeschraubt, zur zusätzlichen Sicherung. Küken hüpfen ja auch gerne mal auf die Platte. Und Küken bleiben nicht klein und flauschig, sondern wachsen sehr schnell zu gefiederten Hühnchen heran und gewinnen dadurch schnell an Gewicht.

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Die embryonale Entwicklung eines Kükens im Ei

Was passiert eigentlich in einem Brutei, vom gelegt werden, bis ein Küken schlüpft. Manche mögen sich das schon gefragt haben, die ungeduldig 21 Tage lang vor dem Brutkasten gesessen haben.

Dieser Lehrfilm zeigt sehr anschaulich, wie sich der Embryo entwickelt und wie das Küken das Ei anpickt. Zuerst ein Luftloch und dann einen Ring, damit es quasi den Deckel vom Ei sprengen kann, indem es mit den Füssen im Ei abstösst.

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Hühner, Kälte und Schnee

Hühner kommen gut klar mit Schnee, solange sie nicht lange mit ihren nackten Füssen darauf stehen oder gehen müssen. Prinzipiell kommen Hühner mit der Kälte besser klar, als mit Sommerhitze. Im Winter, bei kalter Witterung, schalten sie einfach ihre Aktivitäten einen Gang herunter und der Tagesablauf besteht aus weit weniger Scharren und Futter suchen, als in den wärmeren, schneelosen Monaten. Viele Hennen machen im Winter Legepause und benötigen ihre körpereigene Energie für den internen Kälteschutz.

Auf dem Bild ist mein Brahma Junghahn (9 Monate) zu sehen, der sich gerade überlegt, ob er über den kalten Schnee schreiten soll, oder doch lieber den weiteren Weg dem schneefreien Rand entlang einschlagen soll. Schlussendlich ist er dann mutig über den Schnee. Und wurde nach 30m immer schneller, bis er wieder trockenen Boden unter den Krallen hatte.

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Hühnerfüsse – nicht wegschmeissen

Hühnerfüsse sind kein Abfall. Nach dem Schlachten werden diese gerne weggeworfen, da sie nutzlos erscheinen. Dabei kann man auch Hühnerfüsse noch verwerten. Die eine Möglichkeit ist, sie als Tierfutter zu benutzen. Aus Hühnerfüssen lässt sich aber auch leicht leckere Bouillon machen. Frühern war es selbstverständlich, dass man alle Teile eines geschlachteten Tieres verwertete. Der moderne Mensch hat eher Mühe damit, da er gewohnt ist, Fleisch bereits säuberlich abgepackt im Supermarkt zu kaufen. Hühnerfüsse haben da einfach keinen Platz mehr. Also ich möchte hier mal eine Lanze für die Hühnerfüsse brechen. Sie sind tatsächlich lecker und besonders die chinesische Küche kennt viele leckere Rezepte.

Das folgende Rezept beschäftigt sich mit frittierten Hühnerfüssen, Ingwer und Schwarzen Bohnen.

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Das erste Ei einer Seidenhuhn-Henne

Meine grossen Bart-Seidenhuhn-Hennen sind nun 20 Wochen alt. Gestern habe ich noch gerätselt, wann die Flauschis wohl mit dem Lege-Business beginnen. Und heute lag prompt ein kleines Ei im Legenest. Ich weiss noch nicht, welche Henne es war, aber ich werde dem mal nachgehen.

Das Eichen wiegt 30g und ja, ich habe das Gewicht des Eierbechers beim Wiegen für das Bild abgezogen. 😉

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Ganzes Huhn Tandoori-Style

Heute habe ich wieder etwas gelernt. Ich war mir gar nicht bewusst, dass „Tandoori“ soviel wie „über offenem Feuer“ bedeutet. Doch seht selbst. Diese indische Zubereitungsart eines ganzen Huhns sieht wirklich sehr schmackhaft aus und scheint auch in der Zubereitung nicht allzu kompliziert.

Bis auf den krönenden Abschluss. Eben das „Tandoori“. Aber seht selbst… (Also ich würde es jetzt nicht unbedingt in meiner Küche nachkochen, wahrscheinlich doch eher draussen)

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Poulet de Bresse an Senfsauce

Die Bresse-Hühner werden im französischen Burgund in Freilandhaltung aufgezogen und werden die letzten zwei Wochen in Dunkelmast mit Mais gemästet. Die Marke Bresse-Huhn ist geschützt und dürfen nur als Poulet de Bresse gekennzeichnet werden,wenn sie auch tatsächlich in der Bresse unter eben diesen streng reglementierten Bedingungen aufgezogen wurden.

Bresse-Hühner kann man aber auch irgendwo auf der Welt halten, man nennt sie dann Bresse gauloise. Ich selber halte diese Rasse auch. Da ich meine Hühner in Robusthaltung halte – also das ganze Jahr Freilauf – eignet sich diese robuste dafür sehr gut. Nicht nur die Fleischqualität ist ausgezeichnet, sondern die Hennen sind auch zuverlässige Legerinnen. Allerdings verzichte ich auf den Teil mit der Dunkelmast. Die Fleischqualität ist trotzdem super. Die Bresse-Hühner sind sehr neugierig, zahm und eben sehr robust.

Ein traditionelles Rezept aus dem Burgund ist Bresse-Huhn in Senfsauce, eigentlich ist es aber eine Senf-Käsesauce.

Die Zutaten:

  • 1 Bresse-Huhn (ein anderes Huhn geht natürlich auch, aber bitte aus Freilandhaltung)
  • 200g Comté-Käse
  • 40cl Weisswein
  • 50cl Crème fraiche
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 1 TL Paprika
  • Salz und Pfeffer
  • Neue Kartoffeln
  • Butter

Das Huhn lässt man 20 Minuten bei 180 Grad im Ofen schmoren.